Valentinstag: Kirchen laden zum Tag der Liebenden

Blumen, Dinner, Segen – und ein umfunktionierter Klingelbeutel:

11.02.2021

SALZBURG (eds) / Der Valentinstag naht – und deshalb hat sich das Team vom Infopoint Kirchen daran gemacht, Pakete für Paare zu schnüren. Der Tag der Liebenden soll schließlich auch in diesem Jahr ein besonderer werden. Kerzen und Rezeptheft für ein Candle-Light-Dinner daheim sind also freilich dabei.

Dominik Elmer, Leiter des Infopoints Kirchen: „In der Salzburger Franziskanergasse gibt es bereits in den Tagen vor dem 14. Februar bunte Primeln zum Mitnehmen; überreicht werden sie mit gebührendem Abstand über einen kurzerhand umfunktionierten Klingelbeutel. Auf der ,Allee der Herzenswünsche‘ aus eingetopften Bäumchen können Menschen ihre Sehnsüchte binden, nachdem sie diese auf Holzherzen geschrieben haben.“

Gottesdienst für alle Liebenden

Einen Segen für die Liebe gibt es am Valentinstag, dem 14. Februar 2021. Spenden wird ihn Dorothee Büürma, Pastorin der Evangelisch-methodistischen Kirche Salzburgs bei einem ökumenischen Gottesdienst in der Schosskirche Mirabell. Wer sich als Paar versteht, ist herzlich eingeladen. Um bestmöglichen Schutz vor dem Coronavirus zu bieten, gibt es gleich drei Termine: Die Messen starten je um 16, 17 und 18 Uhr. Eine Anmeldung unter infopoint@kirchen.net ist heuer erforderlich.
Worum es in der Predigt gehen wird? „Die Liebe braucht ein Gegenüber, Lieben ist ein Dialog. Gott ist die Liebe selbst, die sich in unserem Miteinander entwickelt und ausdrückt, und die uns im Leben Kraft und Hoffnung gibt“, verrät Pastorin Büürma vorab.

Die Trachtenmusikkapelle Maxglan gestaltet den feierlichen Rahmen zur Segnung der Paare in der Großen Kirche Maxglan am Sonntag, 14. Februar, um 10 Uhr (pfarrkanzlei.maxglan@pfarre.kirchen.net). Unter dem Titel „Verliebt, verlobt, verheiratet“ findet in der Pfarrkirche Anthering ebenfalls am Sonntag, 14. Februar, um 10.30 Uhr der Gottesdienst für Liebende statt (pfarre.anthering@pfarre.kirchen.net). Einen Segen für Liebende gibt es auch in der Stiftspfarrkirche Seekirchen – am Samstag, 20. Februar, zwischen 19.15 und 20.15 Uhr. Platzreservierung erbeten: pfarre.seekirchen@pfarre.kirchen.net.

Eine Seite im Namen der Liebe

www.trotzdemnah.at/valentinstag ist der Weg zu allen Tipps und Informationen, die den Tag der Liebenden betreffen. Was auf dieser Webseite der Erzdiözese Salzburg zu finden ist?

- ein Crashkurs mit kompaktem Valentins-Wissen
- Tipps für Beziehungspflege, Überraschungen, Zeit zu zweit
- Gottesdienst zu Hause feiern
- und selbstverständlich auch die beiden tollen Menüs zum Nachkochen aus dem rosaroten Folder (Spoiler: Es geht um Lachsforelle und Quiche in Rosenform)

Erzbischof bekam Blumengruß von Floristen und Gärtnern

Statt einem persönlichen Besuch kamen die Blumengrüße der Floristinnen und Gärtner heuer kontaktlos ins Bischofshaus am Salzburger Kapitelplatz. Erzbischof Franz Lackner: „Ein herzliches Vergelt's Gott den FloristInnen und GärtnerInnen, die mir jedes Jahr zum Valentinstag bunte Frühlingsblumen übermitteln. Der heurige Blumengruß fand bei der Gottesmutter in der Bischofskapelle einen schönen, sonnigen Platz. Ich freue mich, wenn wir uns nächstes Jahr wieder persönlich treffen. Einen gesegneten Valentinstag!“

Liebe für die Ohren

Auf der Musikplattform Spotify hat die Erzdiözese Salzburg Lieder gesammelt, welche in diesen Tagen Herzen und Ohren erwärmen sollen. Unter dem Profil „Erzdiözese Salzburg“ haben Jugendliche ihre ehrenamtlichen Tipps zur Untermalung des Candle-Light-Dinners zusammengestellt.

Wer war dieser Valentin?

Der 14. Februar ist fest verknüpft mit dem heiligen Valentin als dem Patron aller Liebenden. Mit der Reform des liturgischen Kalenders der katholischen Kirche von 1970 entfiel sein Gedenktag zugunsten der heiligen Brüder und Europa-Patrone Kyrill und Methodius. Die Erinnerung an diese beiden wird sowohl in der katholischen wie auch in der evangelischen, der anglikanischen und der orthodoxen Kirche im Rang eines Fests gefeiert. Der Gedenktag des heiligen Valentin ist jedoch weiterhin im Volksglauben verwurzelt. Obwohl er aus der Konsumwelt kaum noch wegzudenken ist, ist die katholische Kirche bemüht, den christlichen Kern des Gedenkens in den Vordergrund zu rücken. In ganz Österreich gibt es daher am 14. Februar viele Gottesdienste und Veranstaltungen für alle, deren Patron der heilige Valentin ist.

In der Heiligenvita von Valentin überschneiden sich die Legenden über den Priester Valentin von Rom mit denen über Bischof Valentin von Terni, der im 3. Jahrhundert den Märtyrertod erlitt. So gibt es Geschichten über die Heilung blinder und körperlich beeinträchtigter Kinder, auch über geheime Trauungen Liebender und Blumengeschenke wird berichtet. 

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