Weniger Ausnahmen bei Sonntagsöffnung gefordert

Die Katholische Aktion Salzburg und die Sonntagsallianz richten ihren Appell an die Salzburger Landespolitik:

22.01.2021

SALZBURG (eds) / Eine generelle Überprüfung der Möglichkeiten zur Sonntagsöffnung im Handel fordert die Salzburger Aktion für den freien Sonntag (kurz: Sonntagsallianz). Eine solche Überprüfung sei gerade jetzt in der Coronazeit angebracht, die die Beschäftigten im Handel stark belastet. „Die Aussetzung der Sonntagsöffnung in der aktuellen Wintersaison, wie sie die Gewerkschaft der Privatangestellten fordert, ist ein erster Schritt dazu“, sagt Elisabeth Mayer, Sprecherin der Sonntagsallianz und Präsidentin der Katholischen Aktion.

 

Insbesondere die Möglichkeit, die in Tourismusgemeinden erlaubte Sonntagsöffnung für vier Stunden in zweimal zwei Stunden zu teilen, sei für die betroffenen Angestellten kaum zumutbar, sagt Mayer. Die systemerhaltenden Beschäftigten im Handel, die „zusätzlich oft noch den Launen der Kunden ausgesetzt sind, haben sich einen freien Sonntag verdient“.

 

Der Appell zur Überprüfung und Einschränkung der Ausnahmen richtet sich an die zuständigen Regierungsmitglieder Landeshauptmann Wilfried Haslauer und LHStv. Heinrich Schellhorn. In der Coronazeit hätten viele Menschen Vorsätze zu bewussterem Konsumverhalten gefasst. Mayer: „Die Überprüfung und Einschränkung der Öffnungszeiten könnte ihnen helfen, die Vorsätze in die Tat umzusetzen und am Sonntag nicht einzukaufen.“

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