Freies Gebet & Fürbitten

Der persönlichen Beziehung mit Gott entspricht es, einfach in eigenen Worten zu sprechen. Wer betet, kann so reden, wie er oder sie es gewohnt ist. Beten steht nicht unter „Formzwang“.

Im persönlichen Beten werden oft starke Gefühle wach. Freude, Erleichterung, Dankbarkeit, Staunen, Lobpreis, Ehrfurcht wird erlebt.

Im Vertrauen zu Gott haben aber auch Trauer, Angst, Zweifel und Wut Platz und dürfen vor Gott gebracht werden – sogar in der Anklage Gottes. Über das Ringen mit Gott gibt es in der Bibel ein ganzes Buch in der Bibel: Hiob.

Fürbitten

Eine Fürbitte ist ein kurzes persönliches oder gemeinsames Gebet, das helfen kann, Trauer oder Freude auszudrücken. Wer eine Fürbitte spricht, handelt uneigennützig: Man bittet Gott, nicht für sich selbst, sondern für andere. Ein Fürbittengebet ist dafür da, sich an Gott zu wenden und ihm diejenigen ans Herz zu legen, die Hilfe brauchen.

 

 

Katrinphoto/shutterstock.com

Guter Gott, wir bitten dich, dass dieses Kind fröhlich und gesund auf­wachsen möge. Steh du ihm auch bei, wenn es traurig oder krank ist.Fürbitte zur Taufe

Fürbitten können sowohl im persönlichen Gebet als auch innerhalb der Liturgie gebetet werden.  

Vor allem dann ist ein Fürbittengebet oft in Strophen eingeteilt, die jeweils einen Kehrvers haben. Sehr typisch ist, am Ende einer Bitte jeweils die Gemeinde sprechen zu lassen: „Wir bitten dich, erhöre uns!“

Beten wir für- und miteinander: Hier können Sie Ihre Sorgen, Ängste und Nöte, aber auch Ihre Freuden und Ihren Dank als Fürbitte formulieren und mit uns teilen.

Zu den Online-Fürbitten

Betrachtendes Gebet und Anbetung

Beten kann auch darin bestehen, auf Ereignisse aus der Bibel, vor allem aber auf das Leben Jesu hinzuhören und hinzuschauen. Das Leben Jesu auf sich wirken zu lassen. Sich den Worten, den Bildern auszusetzen und aufmerksam zu sein, was dann innerlich passiert.

Die Anwesenheit Jesu wird in besonderer Weise in der eucharistischen Anbetung erfahren. Gebetet wird im Angesicht der geweihten Hostie, in der Christus leiblich präsent ist.

Schweigen

Am Ende bleibt ein wortloses Verweilen in der Gegenwart Gottes und in der Gegenwart der ganzen Schöpfung, des Himmels und der Erde. Ein sprachloses Verweilen vor dem Geheimnis, das Gott ist.

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