Hochzeit & Ehe

Sie möchten Ihre Liebe unter den Segen Gottes stellen und einander das Sakrament der Ehe spenden? Hier finden Sie die wichtigsten Informationen rund um den schönsten Tag im Leben.

Alle Einschränkungen und Änderungen, die bei liturgischen Feiern und kirchlichen Versammlungen aufgrund der Corona-Pandemie notwendig werden, finden Sie hier.

Wir möchten kirchlich heiraten

Die Hochzeit ist der wichtigste Tag im Leben eines Brautpaares. Sie geben einander Ihr JA vor Gott im Kreise Ihrer Freunde und Familien. Wenn Sie sich dazu entschließen, katholisch zu heiraten, sollten Sie mindestens sechs Monate vor dem geplanten Termin Kontakt mit Ihrer Pfarre aufnehmen – noch bevor andere Termine fixiert werden, um die nötigen Vorbereitungen treffen zu können.

Organisatorisches: Was brauchen wir, um kirchlich heiraten zu können?

Bringen Sie jedenfalls folgende Dokumente zur Anmeldung mit: 

  • Taufscheine der Brautleute (werden von der Pfarre ausgestellt, in der man getauft wurde)
  • Geburtsurkunden der Brautleute
  • Meldezettel
  • Lichtbildausweise (oder Staatsbürgerschaftsnachweise) der Brautleute

 

 

Sollten Sie in einer anderen Pfarre oder Kirche heiraten wollen, muss der Pfarrer der Heimatgemeinde der Braut eine sogenannte Überweisung ausstellen. Sollten Sie einen anderen Traupriester wünschen, muss wiederum der Pfarrer der Braut eine Bevollmächtigung für den gewünschten Priester ausstellen.

Raum für wichtige Fragen: das Ehevorbereitungsseminar

Um wichtigen Fragen nach dem gemeinsamen Lebensweg und dem Stellenwert des gemeinsamen Glaubens Raum zu geben, müssen Paare vor der Eheschließung in der katholischen Kirche ein Ehevorbereitungsseminar besuchen. In Ihrer Pfarre bzw. auf Webseiten von Bildungshäusern finden Sie konkrete Angebote.

 

 

 

Voraussetzungen für die katholische Ehe

Fünf Elemente sind unentbehrlich:

  • die bewusste und freiwillige Entscheidung beider zur kirchlichen Trauung
  • der Wille zu einer umfassenden Lebensgemeinschaft mit Achtung vor der persönlichen Würde des Ehepartners und die Sorge um das gegenseitige Wohl
  • das Bekenntnis zu einem Bund für das ganze Leben ohne Vorbehalte und Bedingungen
  • der entschiedene Wille zur ausschließlichen Bindung an den Ehepartner, also zur lebenslangen Treue
  • die bewusste Entscheidung für Kinder, die einem geschenkt werden, und den Willen, sie im christlichen Glauben zu erziehen

Um eine katholische Ehe schließen zu können, muss grundsätzlich wenigstens einer der Ehepartner römisch-katholisch sein. Darüber hinaus darf keiner der beiden zuvor eine gültige Ehe eingegangen sein.

Die Firmung ist im Übrigen keine notwendige Voraussetzung, um kirchlich heiraten zu können. Da sie aber die Aufnahme in die katholische Kirche – nach der Taufe und der Eucharistie – vervollständigt, kann es eine lohnende Entscheidung sein, vor der Eheschließung das Sakrament der Firmung zu empfangen: Für jene, die bereits als Kleinkind getauft wurden und im Volksschulalter die Erstkommunion gefeiert haben, ist die Firmung eine (erste) reife, persönliche Entscheidung für ein Leben als Christ.

 

 

Die Trauung

Durch die Beichte bereiten sich die Eheleute auf die Trauung vor. Auch wenn es die Ehepartner sind, die einander das Ehesakrament spenden, hat die Kirche zur Gültigkeit festgelegt, dass es – abgesehen von Notsituationen – einen Priester oder Diakon braucht, der die Ehe schließt, da eine Sakramentenspendung grundsätzlich immer ein Handeln der gesamten Kirche ist und nie etwas rein Privates.

N., vor Gottes Angesicht nehme ich dich an als meinen Mann/meine Frau. ich verspreche dir die Treue in guten und bösen Tagen, in Gesundheit und Krankheit, bis der Tod uns scheidet. Ich will dich lieben, achten und ehren alle Tage meines Lebens. Trage diesen Ring als Zeichen unserer Liebe und Treue. Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

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